Zukunft bauen - unsere neuen Gemeinschaftshäuser...

Altes Haus

Gemeinschaftsraum im Wintergarten, Büro, Gemeinschaftsküche mit Außenküche, Basicsanitär, eine WG und Wohnraum im DG...

Scheune

Lagerräume, Geschenkeecke, Holzwerkstatt, Heulager - künftig der Herzraum des Platzes mit Wirk- und Gestaltungsräumen für fast alles...

Querbau

ehemaliger Stall, notdürftiger Wohnraum - künftig ökologisch sanierte Familienwohnungen mit Terasse / Balkon, Kellerräumen, Weitblick...


Gesamtkonzept:

Der Haslachhof ist ein für Generationen angelegtes Gemeinschaftsprojekt und wird durch die Gemeinschaft und ihren Freundeskreis ehrenamtlich gepflegt und erhalten. Das Zentrum des Platzes ist die Hofstelle mit ihrem Gebäudeensemble - ein Dreiseitenhof, nach Süden offen. Für die gemeinschaftliche Entwicklung des Platzes braucht es eine Antwort auf die neue Bestimmung - auch auf der Ebene der baulichen Infrastruktur.

Die Scheune und das ehemalige Stallgebäude, die wir zu einem lebendigen, pulsierenden Gemeinschaftskomplex umbauen wollen, werden auf lange Sicht ein inspirierender und wirkungsvoller Begegnungsort für jung und alt sein. Zukunftsfähige Projekte, Initiativen und bürgerschaftliches Engagement können hier entstehen, von hier ausgehen und umgesetzt werden. Die Menschen der Gemeinschaft können die entstehenden Räume und Möglichkeiten kreativ, produktiv und motiviert mit Leben füllen und bewirtschaften. Mit dem Schaffen von neuem Wohnraum bereiten wir ein Wachstum der Gemeinschaft auf bis zu 20 Erwachsene mit Kindern vor, um ein Zusammenleben aller Generationen zu ermöglichen. 

In den letzten Jahren wurde uns die Hospizarbeit und das Begleiten von Menschen auf ihrer letzten Reise sehr wichtig - auch dafür braucht es Räume, die einerseits Komfort und Pflege ermöglichen und zugleich den Geist des Hofes widerspiegeln.  

 

Die Scheune

Viele Worte fallen uns ein, denken wir an diesen Zukunftsort. Ein "Mutterhaus", das die nötige Infrastruktur bietet, um alles am Platz zu versorgen, inclusive "Badetempel". Ein "Herzensraum", der groß genug für alles ist, was gelebt werden will. Wo wir träumen, tanzen, teilen, trauern, tacheles reden, still sein können. Ein Ort praktizierter Herzlichkeit, wo sich Menschen aus der Nachbarschaft einfinden können oder auch Seminargäste von weiter her. Ein Ort, der willkommen heißt. Der "Scheunensaal" ein großes Wohnzimmer, auf magische Weise wandelbar in einen lebendigen Veranstaltungsort für Seminare, Vorträge, Workshops, Konzerte, Literarische Matineen, Theater, Feste, Familientreffs, Kindergruppen, Chor... Ein Lernort. Eine Spielecke als vorbereitete Umgebung für die Kleinen. Eine große Ofenbank für die langen Winternächte, zum Erzählen und Lauschen. Eine Gemeinschaftsküche, die Vereins- und WandelCafè sein kann. Wo es den Mount Elgon-Permakulturkaffee gibt, aus unserem Partnerprojekt in Uganda. Veganes Essen, bio-regionales Essen, phantasievolles Essen. Eine Einmachküche, wo Wildobst, Beeren und Streuobst von unserm Permakultur-Waldgarten, dem "Heiligen Hain", veredelt werden können, die Kräuter trocknen und der Ziegenkäse gemacht wird. Eine taugliche Vorratskammer. Ein Wintergarten wie ein Anlehngewächshaus, mit Freisitz und Draußenküche. Multifunktionsräume. Sterbe-Räume, um Menschen auf ihrer letzten Reise zu begleiten. Eine Erschließung, welche Inklusion ermöglicht. Büros, eine Bibliothek, ein Atelier zum Spinnen und Weben... Eine Gemeinschaftswerkstatt. Natürlich(e) Wohnräume. Und Fledermäuse...

 

Der "Querbau"

Mehrgenerationenwohnen : In diesem Gebäudeabschnitt sollen Wohnbedürfnisse verschiedener Generationen beantwortet werden. Es gibt eine ebeneerdige Erschließung.

 

Architektur: Der Gebäuderiegel wird auf das Dachniveau der Scheune angehoben und zudem unterkellert. Damit wird er solide aufgestellt und einer klassischen Nutzung als Wohnhaus zugeführt. Die Wohnungen werden teils variabel angelegt, so dass sie sich den Menschenkonstellationen anpassen können. Es gibt eine Anbindung ans Gelände über Terasse bzw. Balkon. In der Kubatur wird die Dreiseitsituation des Gebäudeensembles aufgenommen. Ein Durchgang ermöglicht kurze Wege zum hinteren Hofgelände mit dem offenen Pferdestall.

 Bauweise : So einfach wie möglich, mit ökologischen und Upcyclingmaterialien. 

 

 

 

 

 

 

Unser Haupthaus - Gemeinschaftshaus

Das Wohnhaus, mit einfachsten Mitteln nach einem Brand 1951 wieder aufgebaut, war uns erste Heimat hier. Viel haben diese Räume gehört und gesehen... Es muss sukzessive saniert werden und gleichzeitig bewohnbar bleiben, bis die neuen Wohnräume geschaffen sind.

2026 ist unsere Dachsanierung abgeschlossen worden, wir haben seit einigen Jahren eine neue Scheitholz-Heizung und sanieren Stück für Stück für Ästhetik und natürlich energetisch.