Ritualarbeit und Naturverbindung zur Gestaltung von Lebensübergängen

Wir Bewohner*innen des Haslachhofes sind verschiedene Lebens- und Lern-Wege gegangen und arbeiten überwiegend in sozialen Berufen. Einige von uns sind  zudem ausgebildete Natur- und Wildnispädagog*innen bzw. initiatische Prozessbegleiter*innen. Gemeinsam verfolgen wir Naturverbindung, Ritualarbeit und das Begleiten von verschiedenen Lebensübergängen als zentrale Herzensanliegen. Dabei geht es uns immer um die Verbindung von indigenem, alten Wissen mit neuen Erkenntnissen der heutigen Zeit. Gemeinsame Lehrer*innen, die uns immer noch inspirieren sind z.B. Sobonfu Somé, Joanna Macy, Jon Young, Astrid Brinck, Susanne Fischer-Rizzi, Warren Brush und viele weitere. Die "Inner freedom Arbeit" nach Astrid Brinck ist ein wichtiges Werkzeug im persönlichen und gemeinschaftlichen Leben geworden. 

 

Von Geburt bis Tod gibt es viele kleine und große Schwellen im menschlichen Leben. Wir würdigen diese Übergänge im jeweils eigenen Leben und unterstützen Menschen im Finden geeigneter Rituale und Markierungen. In einem geschützten Rahmen gesehen und begleitet zu werden ist ein wesentlicher Schlüssel für echte Veränderung. 
 

Auf dem Haslachhof finden statt: 

- Schwellengänge in der Natur 

- Auszeit / Retreat

- Begleitung und Rituale rund um Geburt, Tod, Wechseljahre, andere Lebensübergänge

- Begleitung in Krisen- und Wandelzeiten 

Naturcoaching als Prozessbegleitung

- Austauschräume für Paare: Beziehung bewusst gestalten, Verbindung stärken und vertiefen

- epigenetischen Traumaarbeit / Ahnenverbindung

- Trauerrituale und Trauerbegleitung 

- Natur- und Landschaftsarbeit

 Auch die Initiation in Ältestenschaft berührt uns - sprecht uns gerne an! 

 

Und einen ganz besonderen Platz hat bei uns die Mädcheninitiationszeit, genannt "Mondfeuerzeit" - eine Initiation von Frauen für Mädchen in der Natur. Hier gibt es dazu mehr Informationen: 

Leben und Sterben...

Seit der Gründungszeit, in der wir einen Menschen aus dem Kreis verloren haben,  ist es uns ein besonderes Herzensthema, Menschen auf ihrer "letzten Reise" liebevoll zu begleiten. 

Schon zweimal durften wir als Gemeinschaft nahe dabei sein - bei dem Übergang über diese große Schwelle. 

Was es mit uns gemacht hat, ist nicht in Worte zu fassen - es waren sehr berührende, bewegende Zeiten hier in der Gemeinschaft. Wir wollen uns wieder dafür öffnen, Menschen in dieser Lebensphase zu begleiten. 

Das Thema Tod und Sterben an sich bewegt uns auch in dem Schaffen von Trauer-Ritual-Räumen im kleinen Kreis, in der wachsenden Kooperation mit dem Kinderhospiz "AMALIE" und dem immer wieder uns fragen: Was macht uns wirklich lebendig?